Weihnachtslieder

Weihnachten naht!

Wer kennt sie nicht, die viel besungenen Weihnachtslieder, die es an Mangel von Besinnlichkeit nicht fehlen lassen, welche die wohlgemeinte Heuchelei, zu Weihnachten sei immer alles gut und mild und alle seien Freunde, hervorheben? Meditation, ja, gerne, Besinnlichkeit, gerne, wenn sie denn von innen kommt, Liebe und Freundlichkeit – natürlich! Wenn sie nicht gleich am 26.12. wieder enden!

Und wieviel Liebe steckt wohl in einem zubereitetem Schnitzel oder einer ausgestopften und vorher vollgestopften Gans? Wieviel Freunde und Freude hat wohl so ein Schwein im Maststall oder ein Huhn, das bis auf das letzte Federchen da stehen und Eier werfen muß?

Wieviel Besinnlichkeit zeigen wir denn wirklich der Umwelt, der Natur, va. wieviel Nächstenliebe? Wem das alles zu abgedroschen ist, dem sei hier mit einigen modernen Textfassungen geholfen, jeweils zu singen auf die Lieder wie in den Überschriften.

Na dann, frohe Weihnachten!

 

Es ist ein Ros…
Es ist ein Schwein entlaufen aus einer Massenfarm
Der Schlachter wollt es kaufen, doch es entkam der Harm
Es hat zur Welt gebracht mitten im kalten Winter
Wohl an die 12 Kinder
Den Ferkelein, den Kleinen, unschuldig, rein und süß
Verstümmelt man Körperteile, sperrt ein sie in Finsternis
Nur wenig Wochen später fahr´n sie durch halb Europa
Hungrig und müd zum Tod.
Die Ferkel, die ich meine, davon der Landwirt sagt,
seien alle einzig sein, das hat er eingeklagt.
Ihr Dasein wird bestimmt durch Euronorm und  Preise,
durch Eure Gier und den Konsum.
Es ist ein Schwein entlaufen aus einer Massenfarm,
Kein Leben kann man kaufen, denn es ist Gottes Arm
Wahr Mensch und wahrer Gott, läßt nie ein Wesen leiden,
sondern rettet  von Sünd und Tod.

 

Lieb Nachtigall, wach auf
Ihr Bürger wacht doch auf, ihr wollt doch alle mündig sein,
wacht auf und zeigt Verantwortung, wacht endlich einmal auf.
Das liebe Vieh, erst geboren, auserkoren, tiefgefroren,
dann, dann, dann geschlachtet und verspeist.
Ihr Bürger wacht doch auf, ihr wollt doch alle mündig sein
Bei Tieren macht ihr Ausnahmen?
Die Schweinereien, Tierausbeutung, Urwaldrodung, Weltmarktzerstörung,
Schrei, schrei, schrei, wann ist das mal vorbei?
Ihr Bürger wacht doch auf, ihr wollt doch alle mündig sein,
Wacht auf und horcht ins Herz hinein, wacht endlich einmal auf.
Wer stoppt diesen Wahn? Wer kann es ändern?
Wer kann´s verstehen, wie soll das gehen,
Ihr, ihr, ihr entscheidet heut und hier.

 

Stille Nacht

Stille Nacht! Vegane Nacht!
Hat der Welt Heil gebracht,
Aus der Menschen Intelligenz,
zeigt nun wieder Vernunft auch Präsenz
Geld verliert seinen Wert


Stille Macht, vegane Macht
Schleicht sich ein bis jeder lacht
Torten, Pralinen, Tofu und Co,
Braten, Käse, Schnitzel, Ragout
Alles gesund und köstlich

 

Laute Nacht, vegane Nacht,
keiner schläft, alles lacht,
Ab heute sind Tiere wie ich und wie Du
Schwein, Huhn, Pferd, Hund, Katze, Truthahn und Kuh
Dürfen ab heute leben in Würde und in Ruh

 

Stille Nacht, heilige Nacht,
Köche haben kundgemacht durch des Tierschutz Alleluja
Tönt es laut von fern und von nah:
Der Veganismus ist da!

 

 

 

 

 

 

 

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